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Fahrenbach

Römische Sehenswürdigkeiten

•    römisches Wachthaus
•    Hönehaus

Auch in der Gemeinde Fah­renbach sind bis heute Spuren der alten Römer zu finden.

Der Grenzwall Limes, der die Grenze zwischen den römischen Provinzen und dem freien Germanien darstellte und die Römer vor den „wilden“ Germanen schützen sollte, verlief auch durch Fahrenbach.

Fahrenbach mit seinen Teilorten Fahrenbach, Robern und Trienz lag dabei an dem östlichen Limes, auch Mümling-Linie genannt, die ca. 90 nach Christus entstanden war.

Hierbei handelte es sich um die etwas schwächere innere Verteidigungs­linie.

Römisches Wachthaus

In Fahrenbach wurde am Buchweg ein römisches Wachthaus freigelegt, im Ortsteil Trienz war zum einen eine Turmstation vorhanden, die aus einem Steinturm bestand, einem Steinturm mit hölzernen Eckpfosten sowie einem Holzturm, wobei die beiden letzteren von Ringgräben umgeben waren. Ein weiterer Wachturm stand in Richtung Neckarburken im Gewann „Buchwald“ des Trienzer Waldes. Der Übergang über den Trienzbach war gesichert durch ein kleines Steinkastell mit Graben, das zur Unterbringung kleinerer Abteilungen von Soldaten diente, die den Wach- und Arbeitsdienst versahen.

Um das Kastell herum waren zahlreiche römische Wohngruben mit Feuerstellen zu finden, was dem Gewann den Namen „Kochäcker“ gegeben haben mag.

Bei Ausgrabungen im Jahre 1897 wurde festgestellt, dass es sich bei dem aufgefundenen Kastell um ein fast quadratisches Zwischenkastell mit abgerundeten Ecken handelte. Die Abmessungen betrugen ca. 44 x 45 m.

Hönehaus

Ein wenig außerhalb des Ortsteils Robern befindet sich im Wald das Hönehaus, das ca. 100 nach Christus erbaut wurde.

Hierbei handelt es sich um das am besten erhaltene Kleinkastell des Odenwald-Limes.

Seine im unteren Bereich fast vollständig erhaltenen, z.T. restaurierten Außenmauern haben eine Seitenlänge von ca. 20 m. Aufgaben dieses Kleinkastells waren vermutlich die Überwachung des Bachlaufs.

Eine weitere Begründung für den Standort könnte die weite Entfernung zwischen den beiden Garnisonskastellen Oberscheidental und Neckarburken sein, die zu groß für die regelmäßige Wachablösung war.

Informationen

Bürgermeisteramt
Adolf-Weber-Straße 23
74864 Fahrenbach
Tel.: 0 62 67 / 92 05-0
gemeinde(at)fahrenbach.de
www.fahrenbach.de