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Bad Wimpfen

Nachdem die Römer nach der Eroberung Galliens bis an den Rhein und die Donau vorgedrungen waren, wurde in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts nach Christus unter Domitian eine Grenzkorrektur vorgenommen.

Gesichert wurde dieser neu entstandene Limes durch ein System von Kastellen, eines davon gegenüber der Jagstmündung, wo die alte Völkerstraße den Neckar erreichte. Bereits im Jahr 1957 konnte durch den sensationellen Fund von Eichenbalken und Pfahlspitzen eine römische Brücke über den Neckar nachgewiesen werden, die anhand der dendro-chronologischen Untersuchung etwa in das Jahr 85 nach Christus einzuordnen ist. Zu dieser Zeit entwickelte sich in Wimpfen im Tal eine große römische Siedlung von zunächst herausragender militärischer und später ziviler Bedeutung.

Steinhaus

Neben Münzen, Bronzeschmuck, Werkzeugen, Glas-, Silber- und Keramikgefäßen sowie einer modellhaften Rekon­struktion der Neckarbrücke inklusive der
erhaltenen Brückenteile stellt der sogenannte „Wimpfener Götterhimmel“ den Höhepunkt der Ausstellung dar.

Unter diesen Götterstatuen befindet sich unter anderem ein Stadtgenius mit Mauerkrone.

Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus ein Viergötterstein der Gott­heiten Merkur, Herkules, Minerva und Juno.

Informationen

Tourist-Information
Carl-Ulrich-Straße 1
74206 Bad Wimpfen
Tel.: 0 70 63 / 97 20-0
info(at)badwimpfen.org
www.badwimpfen.de